Weser-Kurier: Das Essighaus zeigt seine historische Fassade
Mit dem Abbau der Plane ist der Blick nun frei auf die historische Fassade des Neuen Essighauses. Sichtbar werden dabei auch die beiden sogenannten Utluchten, also die historischen Erker, die in aufwendiger Steinmetzarbeit aus alten Steinen wieder zusammengesetzt wurden. Der Weser-Kurier beschreibt die Fassade als ein Beispiel der Weserrenaissance mit zahlreichen Details aus Obernkirchener Natursandstein.
Damit wird einmal mehr sichtbar, mit welcher Sorgfalt im Balgequartier historische Baukultur und zeitgemäße Weiterentwicklung zusammengeführt werden. Was über viele Monate Stück für Stück restauriert und montiert wurde, ist nun wieder als prägender Teil des Stadtbildes erlebbar.
Gerade solche Momente machen die besondere Qualität des Quartiers aus: Geschichte wird nicht nur bewahrt, sondern wieder sichtbar und in einen neuen urbanen Zusammenhang gestellt. So gewinnt das Neue Essighaus weiter an Kontur – als architektonischer Ankerpunkt und als Teil eines lebendigen innerstädtischen Ensembles.
Hier geht es zum PDF des Beitrags