11.09.2026

Die besten Ideen

In einem Quartier entstehen die besten Ideen selten allein – sondern genau dann, wenn Menschen sich begegnen und Raum für neue Gedanken und Entscheidungen schaffen. Wenn Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch kommen. Wenn aus einem kurzen geschäftlichen Austausch neue Perspektiven werden. Wenn Arbeiten, Kultur, Genuss und Begegnung selbstverständlich nebeneinander Platz finden. Das macht ein lebendiges Quartier aus. Und das zeichnet das Balgequartier bereits heute aus und wird es auch in Zukunft weiter prägen.

Dass diese Idee weit zurückreicht, zeigt auch das Neue Essighaus. Schon vor mehr als 100 Jahren trafen sich hier Persönlichkeiten um Gedanken auszutauschen. Unter ihnen: Psychoanalytiker Sigmund Freud und seine wissenschaftlichen Weggefährten Carl Gustav Jung und Sándor Ferenczi, die sich vor ihrer Reise in die USA im Bremer Essighaus begegneten – an einem Ort, der schon damals für Austausch und Geselligkeit stand.

An diese Geschichte knüpfte das Neue Essighaus vor Kurzem an. Die Autoren Prof. Dr. Christfried Tögel, Jörg-Dieter Kogel und Dr. Johann-Günther König präsentierten dort ihr neues Buch „Freud und Bremen“ (Schünemann Verlag). Es zeichnet anhand historischer Quellen Freuds Aufenthalt in Bremen nach und eröffnet einen neuen Blick auf ein kaum bekanntes Kapitel der Stadtgeschichte.

Dass im Neuen Essighaus gestern nicht nur Geschichte erzählt, sondern auch neues Wissen über Bremen sichtbar wurde, ist auch der Unterstützung von PwC und Dr. Joh. Christian Jacobs zu verdanken.

Foto v.l.n.r.: Hermann Schünemann, Dr. Johann-Günther König, Stefan Geers, Yasmin Ehlers, Dr. Joh. Christian Jacobs, Dr. Jörg Dieter Kogel, Prof. Dr. Christfried Tögel.

Foto: Hajo König

Balgequartier